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Umgang mit Corona bei der Sozialstiftung Köpenick

Wichtige Information für Besucher*innen der Sozialstiftung Köpenick!

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Angehörige und Besucher,

um den bestmöglichen Schutz und trotzdem soziale Kontakte zu erreichen, gelten bei der Sozialstiftung Köpenick folgende Besuchsregelungen:

Bitte um vorherige Terminvereinbarung für Besuche in der Werlseestraße: Tel. 030-6442 644 oder 030-6442 645. Die Mitarbeiter*innen sind an Werktagen von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr erreichbar.

Ihre Sozialstiftung Köpenick

Eigener Strom gleich von zwei Dächern

Photovoltaikanlagen in der Werlseestraße gehen in Betrieb


Bild (v.l.n.r.): Gernot Klemm (Kuratoriumsvorsitzender und stellvertretender Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick), Joachim Conrad (Vorsitzender des Beirates von MEGATOP SOLUTIONS), Oliver Igel (stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender und Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick), Sozialstiftung Köpenick

23.09.2020, Berlin-Köpenick. Am 23. September 2020 wurden gleich zwei Photovoltaikanlagen in der Werlseestraße 39 und 39a feierlich in Betrieb genommen. Diese befinden sich auf den Dächern der Häuser der Sozialstiftung Köpenick in der Werlseestraße. Als Vertreter des initiierenden Kuratoriums für das Projekt ließen es sich die Kuratoriumsmitglieder Gernot Klemm, Kuratoriumsvorsitzender und stellvertretender Bezirksbürgermeister, sowie Oliver Igel, stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender und Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, nicht nehmen, mit in die luftige Höhe zu steigen und diese in Betrieb zu nehmen. Den Ausblick auf die Umgebung mit viel Grün sowie den Müggelsee gab es gratis dazu.    

„Mit den Photovoltaikanlagen ist die Sozialstiftung einen wichtigen Schritt in Richtung ökologisches und ökonomisches Handeln gegangen. Wir setzen auf umweltfreundliche Selbstversorgung mit Sonnenlichtenergie, was uns natürlich auch Geld spart“, so Gernot Klemm.  

Auf beiden Dächern wurden auf einer Fläche von circa 2600 Quadratmetern insgesamt 704 Solarmodule verbaut. Der avisierte jährliche Stromertrag liegt bei circa 150 Megawattstunden. Damit deckt die Sozialstiftung schätzungsweise 15 Prozent des jährlichen Strombedarfs der Einrichtungen der Werlseestraße.

„Das Kuratorium und die Geschäftsführung der Sozialstiftung waren sich schnell zur Umsetzung der Idee der umweltfreundlichen Selbstversorgung einig. Die Objekte der Sozialstiftung verfügen über große Dachflächen und eignen sich somit ideal für die Gewinnung von Solarenergie. Umwelt­freundliche Selbstversorgung ist für alle ein Gewinn“, sagt Oliver Igel.

 

Das große Summen am Mentzelpark

Spindlersfelder Honig


Bild: Honigernte in Spindlersfeld, Sozialstiftung Köpenick

04.08.2020, Berlin-Köpenick. Viele neue und summende Bewohner*innen zogen im April auf das Gelände der Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen der Sozialstiftung Köpenick in Spindlersfeld. Vier Bienenvölker tummeln sich, um die vielfältige grüne Umgebung zu erkunden und abzuern­ten.

Die einzige Voraussetzung für das Aufstellen der Bienenkästen war „Platz“. Die Bewohner*innen der Häuser Mentzelstraße und Ahornallee sowie Teilnehmer*innen des Beschäftigungs- und Förderbereichs SpreeTakt beobachten nun mit genügend Abstand, wie die Bienen ihrer Arbeit nachgehen. Angst vor Stichen braucht man nicht zu haben, da Bienen eher friedlich sind.

„Im Vordergrund des Bienenprojekts steht der Natur- und Artenschutz. Wir haben ein schönes Gelände direkt neben dem Mentzelpark. Der Honig ist aber ein willkommener Nebeneffekt“, so Rainer Kleibs, Geschäftsführer der Sozialstiftung Köpenick. Geerntet wird alle drei bis vier Wochen, je nachdem wie erfolgreich die Bienen beim Sammeln waren. Der Ertrag pro Bienenvolk und Ernte beträgt circa 30 bis 40 kg.  

Die Betreuung der Bienenvölker, die Honiggewinnung und das Abfüllen in Gläser übernimmt die Imkerei am Pflanzgarten aus Köpenick. Der Imker, Dr. Marc-Wilhelm Kohfink, hat sich auf seltene Bioland-Honige vorwiegend aus Berlin und Brandenburg spezialisiert. Der Honig wird nach strengen Maßstäben der EU-Richtlinie für die ökologische Imkerei produziert. Er wird kalt geschleudert und behutsam abgefüllt.  

„Eigentlich wollten wir den ersten erntefrischen Honig schon zu unserem Sommerfest unter dem Motto „Bienen in Berlin“ anbieten“, sagt Frank Schmitz, Einrichtungsleiter SpreeTakt – BFB und Mitinitiator des Projekts. „Das Fest musste jedoch aufgrund der aktuellen Situation abgesagt werden.“

Bedroht das Coronavirus die Ausbildung?

Mit der neuen Pflegeausbildung sicher durch alle Krisen


Bild: Auszubildende, Sozialstiftung Köpenick

14.05.2020, Berlin-Köpenick. Im Zuge der Corona-Krise meldeten sehr viele Betriebe Kurzarbeit an. Dadurch könnten diesen Herbst zigtausende Lehrstellen wegbrechen, warnen Gewerkschaften und Kammern. Um dem entgegenzuwirken, verabredeten Ende April das Land Berlin, Gewerkschaften, Kammern, Unternehmensverbände und die Bundesagentur für Arbeit eine verstärkte Zusammenarbeit in einer gemeinsamen Erklärung. In dieser heißt es auch, dass die betriebliche Ausbildung und die Ausbildung in den Gesundheits- und Sozialberufen vor anderen Ausbildungsangeboten Vorrang haben sollen. Dies bekräftigt den Wert der Pflegeberufe. Zudem zeigt sich gerade heute: Pflegeberufe sind krisenfest!

Die neue generalistische Pflegeausbildung bei der Sozialstiftung Köpenick verbindet Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege. So sind angehende Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner fit für viele Arbeitsfelder. Die Sozialstiftung bietet eine spannende Ausbildung sowie interessante Praxispartner in und um Berlin. Die Absolventen bekommen einen zukunftssicheren Job bei einer Arbeitgeberin, auf die Verlass ist.

Zum 1. September bzw. 1. Oktober 2020 beginnt erstmals die neue Pflegeausbildung. Sie dauert in Vollzeit drei Jahre und besteht aus einem theoretischen sowie praktischen Teil. Geplant ist, dass die Theorie an einer Berliner Berufsschule in Treptow oder Neukölln absolviert wird. Der praktische Teil findet in der Sozialstiftung Köpenick und zusätzlich bei ambulanten Pflegediensten, in Krankenhäusern und in der Kinderpflege statt. 

Den Auszubildenden stehen bei der Sozialstiftung Praxisanleiter*innen zur Seite. Diese unterstützen die angehenden Pflegefachkräfte bei der praktischen Arbeit. Im ersten Jahr bekommen die Auszubildenen 954,00 €, im zweiten 1010,00 € und im dritten 1110,00 €. Zusätzlich zahlt die Sozialstiftung Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Als Bonus gibt es eine TicketPlus Karte, die monatlich mit 15 € aufgeladen wird. 

Mehr Informationen zur neuen Ausbildung finden Sie unter ausbildung.sozialstiftung.de. Wollen Sie gleich durchstarten? – Schreiben Sie uns eine kurze E-Mail an ausbildung@sozialstiftung.de, (WhatsApp)Nachricht oder rufen Sie uns an 0176 16442 253.

Trost und Halt in der Gemeinschaft

Offene Trauergruppe in Friedrichshagen

Bild: Trauerkreis, Sozialstiftung Köpenick

11.03.2020, Berlin-Köpenick. Hilfe bei der Trauerbewältigung in einer Gruppe, das gehört zur Arbeit des Ambulanten Hospizdienstes Friedrichshagen der Sozialstiftung Köpenick. Die Trauergruppe ist ein kostenloses, offenes und dauerhaftes Angebot für alle Hinterbliebenen, die einen nahe stehenden Menschen durch Tod verloren haben.

Jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat von 17 Uhr bis 19 Uhr kommt die Trauergruppe zusammen. Die Treffen finden im historischen Rathaus Friedrichshagen, Bölschestraße 87/88, 12587 Berlin im Raum der Sozialstiftung Köpenick, 2. Ebene statt. Jeder Abend steht unter einem besonderen Thema.

Der Verlust eines geliebten Menschen gehört zu den schwersten und schmerzlichsten Erfahrungen im Laufe eines Lebens. Der Austausch mit anderen Betroffenen kann tröstlich und stärkend sein. Diese schwere Zeit braucht Wegbegleiter*innen, die geduldig zuhören und die aufkommenden Gefühle verstehen. Eine Gruppe von Trauernden vermag sich gegenseitig Halt und Trost, aber auch Neuorientierung im Alltagsleben zu geben.

Haben Sie einen geliebten Menschen verloren? – In unserer Trauergruppe sind Plätze frei. Trauernde sind uns herzlich willkommen! Der Einstieg ist jederzeit nach einem persönlichen Vorgespräch möglich. Melden Sie sich dazu beim Ambulanten Hospizdienst Friedrichshagen: Telefon 030 6442-298/-513 oder E-Mail hospiz@sozialstiftung.de. Mehr Informationen zum Ambulanten Hospizdienst Friedrichshagen finden Sie unter www.sozialstiftung.de.   

Neues Angebot mit Interesse und Dank angenommen

Seelsorge bei der Sozialstiftung Köpenick

Bild: Köpenick, Sozialstiftung Köpenick

27.01.2020, Berlin-Köpenick. Seit März 2019 steht den Bewohner*innen, Angehörigen und Mitarbeiter*innen bei der Sozialstiftung Köpenick in schwierigen und belastenden Situationen ein Seelsorger zur Seite. Mit diesem Angebot sollen Menschen in den Einrichtungen unmittelbar Hilfe erfahren, die nach Rat, Trost und Beistand suchen.

Die Seelsorge traf von Anfang an auf Interesse und Nachfrage. „Menschen suchen in schweren Stunden nach Beistand und nehmen ihn auch gern an. Hier ist es gut, nicht allein zu sein. Dabei sein, Beistehen und Trost spenden, das ist dann die Aufgabe. Ein gemeinsames Schweigen, ein Gespräch, ein Gebet oder ein gemeinsames Aushalten ist hier hilfreich. Einige Kontakte zu Bewohner*innen waren nur von kurzer Dauer. Sie fanden in der letzten Lebensphase statt. Andere Kontakte verlaufen über längere Zeit – mit Bewohner*innen, zu Besuch kommenden Angehörigen sowie Mitarbeiter*innen. Menschen freuen sich, wenn man sich begegnet, jemand einfach „zu Besuch“ kommt oder Zeit für ein Gespräch und ein paar Worte hat“, berichtet Andreas Schneider, Seelsorger der Sozialstiftung Köpenick.  

Für viele Bewohner*innen, die in einer neuen, oft unbekannten Umgebung ihr neues Zuhause finden wollen, stellt dies eine große Herausforderung dar. Bewohner*innen der Einrichtungen baten um einen Besuch, ein Gespräch oder um Beistand in schwierigen Situationen.

Die Situation, ein Familienmitglied in ein Seniorenheim zu bringen, ist für viele Angehörige von großer Tragweite. Es hilft ihnen, wenn sie diese Last nicht allein tragen müssen. Unterstützung ist hier hilfreich und willkommen, zumal die Seelsorge helfen kann, neue Perspektiven zu entwickeln.

Mitarbeitende suchen den Kontakt zur Seelsorge überwiegend nach Empfehlungen durch Kolleg*innen und Vorgesetzte – aber auch aus eigenem Antrieb, z.B. um emotional schwierige Situationen in ihrem Arbeitsalltag zu bewältigen. In einer Zeit, in der die Belastung im beruflichen Alltag stetig wächst und immer neue Herausforderungen gemeistert werden sollen, kann Seelsorge eine Pause, ein Innehalten sein und auch neuen Mut bewirken.

Die Seelsorge im Alltag hat sich in der Sozialstiftung Köpenick etabliert und Dank der Hinweise, Anregungen und Begegnungen zu einem sehr wichtigen Angebot entwickelt.

erinnern – gedenken – sich besinnen

Gedenkort für Verstorbene in der Werlseestraße

Bild: Bronzeplastik „Atlas“, Sozialstiftung Köpenick

18.12.2019, Berlin-Köpenick. Seit Anfang Dezember 2019 ziert die Bronzeplastik „Atlas“ einen würdevollen Ort. Dieser befindet sich hinter dem Haus 3 des Seniorenzentrums in der Werlseestraße 39a. Die Plastik würdigt einen Gedenkort, um an die Verstorbenen zu erinnern, die in der Sozialstiftung Köpenick gewohnt und gearbeitet haben.

Mit Bedacht wählten die Mitarbeiter*innen des Ambulanten Hospizdienstes Friedrichshagen diese aussagekräftige Plastik aus. Der aus der griechischen Mythologie stammende Atlas trägt die Himmels­kugel. Er versinnbildlicht das Thema des Tragens und Erduldens eines Schicksalsschlags. Die Plastik wurde erstellt von der in Oranienburg lebenden Künstlerin und Trägerin des Brandenburgischen Kunstpreises Bettina Steinborn. Sie schaffte es, der Plastik trotz der Schwere der Aufgabe eine Leich­tigkeit in ihrem Ausdruck zu verleihen. 

Am Boden vor der Figur liegen Steine. Sie tragen die Namen derjenigen, an die in den im März und November stattfindenden Gedenkfeiern erinnert wird. Zu den Feiern versammeln sich Angehörige, Mitarbeiter*innen sowie Ehrenamtliche aus dem Hospizdienst. Mit Musik und Liedern, Gedichten und nachdenklichen Texten wird den Verstorbenen gedacht. Der Gedenkort hilft beim Erhalten und Sicht­barmachen sowie Erinnern.

„Sterben und Tod sind sehr sensible Themen, sie gehören jedoch zum Leben. Mit dem Gedenkort pflegen wir die Kultur des Erinnerns an die Verstorbenen und deren Ehrung in würdiger Atmosphäre“, so Rainer Kleibs, Geschäftsführer der Sozialstiftung Köpenick.

Inklusives Wohnen in der Köllnischen Vorstadt

Neues Wohnangebot für Senior*innen und Menschen mit Behinderungen

26.11.2019, Berlin-Köpenick. Senior*innen und Menschen mit Behinderungen wollen auch bei erforderlichem Hilfebedarf komfortabel und selbstständig wohnen. Die Sozialstiftung Köpenick und die städtische Wohnungsbaugesellschaft degewo kooperieren, um diesen Menschen eine adäquate Wohnsituation und finanzierbare Mietwohnungen anzubieten. Das Angebot soll ab Januar 2020 zur Verfügung stehen, für Menschen mit Behinderungen im Rahmen des Leistungskomplexes Betreutes Einzelwohnen (BEWER).

Die insgesamt 14 Ein- und Zwei-Raum-Wohnungen mit einer Wohnfläche von ca. 40 und 60 qm sind barrierefrei. Sie befinden sich in der Rudower Straße 47 in der Köllnischen Vorstadt. Die Wohnungen sind schwellenlos und verfügen jeweils über eine eigene Terrasse oder einen Balkon sowie bodengleiche Duschen. Die Warmmiete für die Ein-Raum-Wohnungen beträgt 367,14 € bei 39,69 qm bzw. 373,42 € bei 40,37 qm und für die Zwei-Raum-Wohnungen 545,38 €. Für die Anmietung der Wohnungen ist ein Wohnberechtigungsschein nötig.

Die Sozialstiftung Köpenick richtet vor Ort eine Stützpunktwohnung ein. Diese dient der Begleitung der Menschen mit Behinderungen. Sie soll auch alle Mieter*innen bei der Bewältigung des Alltags unterstützen, wofür eine Servicepauschale vorgesehen ist. Zugleich ist diese Wohnung ein Treffpunkt für die künftigen Mieter*innen, auch für gemeinsame Aktivitäten.

Für weitere Informationen und Bewerbungen für das neue Wohnangebot wenden Sie sich bitte an Frau Anja Kallweit per E-Mail a.kallweit@sozialstiftung-koepenick.de oder telefonisch +49 (0) 170 3727296.

Sozialstiftung Köpenick präsentiert ihr neues Logo

Im neuen Gewand ins neue Jahrzehnt

Bild: Logo Sozialstiftung Köpenick

24.10.2019, Berlin-Köpenick. Seit kurzem tritt die Sozialstiftung Köpenick mit neuem Logo und Leitspruch auf. Das bekannte Markenzeichen wurde überarbeitet und wird sukzessive durch das neue ersetzt. Auf der Webseite sozialstiftung-koepenick.de ist es bereits zu sehen.

Was ist neu?

Das neue Logo besteht aus vielen bunten Bausteinen. Dies soll die Einigkeit der verschiedenen Einrichtungen unter dem Dach der Sozialstiftung Köpenick zeigen. Die bunten Farben stehen für die Vielfalt der Stiftung mit all ihren Einrichtungen und Menschen, die dort leben oder tätig sind. Die Spiegelung bringt die Nähe zum Wasser – dem Müggelsee, der Spree und Dahme – zum Ausdruck. Der Leitspruch „mittendrin – jetzt und in Zukunft“ ist ein zentrales Versprechen, der Ausdruck der Mission der Sozialstiftung. Sie arbeitet zum Wohle von Senior*innen sowie Menschen mit Behinderungen und sorgt für ihre Mitarbeiter*innen. So ist es - und so wird es bleiben.

Der Einführung des Logos und Leitspruchs ist ein halbes Jahr intensiver Arbeit vorangegangen. An der Entwicklung haben Mitarbeiter*innen aus allen Organisationseinheiten der Stiftung mitgearbeitet. Auf ihrem Weg zum neuen Logo wurden sie von der Berliner Kommunikationsagentur Wigwam begleitet. 

„Von Anfang an waren sich alle einig, wie das neue Erscheinungsbild der Sozialstiftung Köpenick wirken soll: modern, klar, freundlich und vor allem bodenständig. Dies ist gelungen“, so Rainer Kleibs, Geschäftsführer der Sozialstiftung Köpenick. „Der Leitspruch war uns besonders wichtig, denn die Sozialstiftung entwickelt ihre Angebote stetig weiter. Dabei bleiben wir immer unserem Auftrag treu, qualitativ hochwertige Leistungen für Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderungen zu erbringen.“

Projekt „Hospiz macht Schule“ erstmalig an einer Köpenicker Schule

Foto: Klasse 5a mit Lehrerinnen und Ehrenamtlichen – K. Winzker

Ist es gut, mit Kindern über den Tod zu reden?

Berlin-Köpenick. Meist redet man mit Kindern über Tod und Sterben erst, wenn es in der Familie oder im Bekanntenkreis einen Todesfall gab. Das Projekt „Hospiz macht Schule“ bietet einer Klasse an fünf Vormittagen viel Zeit mit erfahrenen Gesprächspartner*innen zu diesem Thema.

Dieses Projekt war eine Premiere an der Friedrichshagener Grundschule in der Peter-Hille-Straße – für die Schüler*innen, Schulleiterin, Klassenlehrerin und für die beiden Lehrerinnen der Humanistischen Lebenskunde (HVD). Auch die sieben Mitarbeitenden des ambulanten Hospizdienstes der Sozialstiftung Köpenick führten das Projekt zum ersten Mal durch.

Pünktlich um 8:00 Uhr am Montag, dem 12. August, erwarteten 21 Schüler*innen der Klasse 5a gespannt die Hospizler*innen und das, was sie vorbereiteten. Die Teilnehmer*innen sprachen, malten, schrieben und arbeiteten kreativ miteinander. Das Video „Willi will‘s wissen – Wie ist das mit dem Tod?“ und die Schilderungen der Ehrenamtlichen aus der Praxis hinterließen intensive Eindrücke bei den Kindern. Gern befragten sie auch die anwesende Kinderärztin zum menschlichen Organismus. Manchmal musste die Ärztin jedoch ehrlich antworten, dass es todbringende Krankheiten gibt. Mitarbeiter eines ortsansässigen Bestattungshauses erläuterten ihre vielseitigen Tätigkeiten. Die beiden letzten Tage der Woche widmeten sie sich dem Gefühl der Trauer und dem Trösten von Trauernden. Als Erinnerung an diese Woche behielten die Kinder selbstumgetopfte Bohnenpflanzen, für dessen Pflege und Schutz sie jetzt sorgen. An einer gemalten Bohnenranke im Klassenzimmer schrieben sie auf Papierblätter, was sie sich in der Klasse gegenseitig als Zuwendung geben können, z.B. einander zuhören, in den Arm nehmen oder ein Stück Kuchen schenken.

Am letzten Tag wurden Eltern, Großeltern, Interessierte zu einer Abschlusspräsentation eingeladen. Die Anwesenden erhielten einen Einblick in die Inhalte dieser besonderen Woche. Es wurde gesungen und ein Lastentanz aufgeführt. Dieser kam zuerst behäbig und schwermütig daher, klang aber im Verlauf immer leichter und fröhlicher und brachte damit die Beteiligten und Zuschauer in eine fröhliche Stimmung. Bei einem Imbiss kamen alle ins Gespräch. „Ich bin erstaunt wie offen und ohne Scheu die Kinder ihrer Neugier freien Lauf ließen – trotz dieses schweren Themas. Die herzliche Verabschiedung zeigte mir, wie nah wir uns in dieser Woche gekommen sind“, so Sylvia Hörchner, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Friedrichshagen.

Das Curriculum von „Hospiz macht Schule“ existiert seit 2005. Das Startprojekt fand in Düren-Jülich (NRW) statt und erhielt 2007 aufgrund der präventiven Wirkung den Pulsus-Preis der Techniker Krankenkasse und der Bild am Sonntag.

Internationales Workcamp bei der Sozialstiftung Köpenick

Eine Reise durch Europa und noch weiter

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Foto: ijgd Workcamp - Sozialstiftung Köpenick

26.06.2019, Berlin-Köpenick. Anfang Juni reisten Student*innen aus aller Welt an, um in den Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen der Sozialstiftung Köpenick mitzuhelfen. Sie kamen aus Italien, Algerien, der Türkei, Deutschland und sogar Hongkong sowie Südkorea und blieben für die Dauer von drei Wochen. 

Hauptsächlich halfen die Student*innen bei der Vorbereitung des alljährlichen Sommerfestes der Wohneinrichtungen Mentzelstraße und Ahornallee sowie der Einrichtung SpreeTakt – BFB Spindlersfeld. Dieses fand am 22. Juni 2019 unter dem Motto „Reise durch Europa“ statt. Die  Student*innen verbrachten viel Zeit mit den SpreeTakt-Teilnehmer*innen, arbeiteten kreativ-gestalterisch mit ihnen, malten und musizierten gemeinsam. „Mich beeindruckte, wie man hier mit den Menschen mit Behinderung umgeht – mit Respekt und Würde. Natürlich haben mir auch die Freizeitaktivitäten mit der Gruppe viel Spaß gemacht. Wir haben viel von Berlin gesehen und waren am Freitag zur Fête de la Musique“, so Mehdi aus Algerien. Für den letzten Tag haben sich die Student*innen etwas Besonderes überlegt. Es soll ein gemeinsames Abschiedsessen geben mit landestypischen Gerichten.

Die sieben Student*innen haben sich über die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) für das Workcamp in Spindlersfeld gemeldet. Die ijgd organisieren und vermitteln seit 1949 Freiwilligendienste im In- und Ausland. Ziel ist insbesondere die Förderung internationaler Begegnungen junger Menschen aller sozialen Schichten, Nationen, Religionen und Weltanschauungen. Die ijgd sind ein gemeinnütziger Verein, der parteipolitisch und kirchlich unabhängig ist und durch öffentliche Mittel gefördert wird. Initiiert durch Volker Merseburger, dem damaligen Leiter des Wohnheims Mentzelstraße, finden in den Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen bereits seit über 20 Jahren Workcamps statt.

„Es ist immer wieder schön mitzuerleben, wie schnell und vor allem wie einfach ein Miteinander, trotz Sprachbarrieren und kulturellen Unterschieden, entsteht“, so Rainer Kleibs, Geschäftsführer der Sozialstiftung Köpenick. „Die ijgd-Workcamps sind ein tolles Projekt, das dem interkulturellen Austausch dient. Dies unterstützt die Sozialstiftung Köpenick sehr gern.“

60er-Beat nicht nur für Oldies bei der Sozialstiftung Köpenick

Heiße Klänge mit den Silver Beatles in der Werlseestraße

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Foto 1: The Silver Beatles – Mario Scharf
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Foto 2: Freiwillige Feuerwehr Friedrichshagen – Sozialstiftung Köpenick

18.06.2019, Berlin-Köpenick. Die Sozialstiftung Köpenick mit ihrem Seniorenzentrum, der Kurzzeitpflege und dem Ambulanten Hospizdienst lud wie jedes Jahr am 15. Juni 2019 zum Jahresfest ein. Hunderte Besucher folgten der Einladung und wippten zum heißen Beat der 60er – trotz Schwüle und vielen Parallelveranstaltungen in Köpenick sowie dem Umland.

Das diesjährige Motto des traditionellen Jahresfestes in der Werlseestraße Friedrichshagen „YEAH, YEAH, YEAH“ war Programm. Mit einem beeindruckenden Mix aus Akrobatik und Anfeuerungsrufen eröffneten die Fairies Cheerleader Berlin das Fest. Im Anschluss begrüßten Rainer Kleibs, Geschäftsführer Sozialstiftung Köpenick, und Lars Schreiber, Einrichtungsleiter Seniorenzentrum Köpenick, die Gäste. „Dieser festliche Jahreshöhepunkt ist ein wertvolles Gemeinschaftserlebnis für unsere Bewohner*innen, Angehörige, Mitarbeitende sowie Partner*innen und Nachbar*innen. Wir nutzen diesen Tag, um das Miteinander zu feiern und uns in einem stimmungsvollen Rahmen zu begegnen“, so Rainer Kleibs.

Bevor es musikalisch wurde, zauberte sich die Putzfrau Isolde mit reichlich Humor in die Herzen der Zuschauer*innen. Danach heizte die Coverband „The Silver Beatles“ mit Liedern wie „I Want to Hold Your Hand“ und natürlich „She Loves You“ dem Publikum ein. Die Detailverliebtheit der Musiker in Melodie und Kostüme ließ den lebensfrohen Geist der 60er wieder auferstehen. Dirk Jüttner legte – passend zum Jahrzehnt – mit seinem Oldie-Mix nach. Das Bühnenprogramm rundete der Pianist René F. Randrianarisoa ab.

Kinderschminken und Hüpfburg begeisterten die Kleinen, vor allem aber der Pool mit Wasserlaufbällen. Die Freiwillige Feuerwehr Friedrichshagen präsentierte interessierten Besucher*innen ihr Equipment. Das kulinarische Angebot mit allerlei Speisen, Kuchen und Cocktails ließ keine Wünsche offen.

Mitarbeiter*innen der Sozialstiftung Köpenick informierten an diesem Tag Gäste über die Angebote der Sozialstiftung Köpenick inklusive Hausführungen.

Ein neues Angebot

Seelsorge bei der Sozialstiftung Köpenick

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Foto: pixabay

25.04.2019, Berlin-Köpenick. Seit dem 15. März 2019 steht den Bewohner*innen, Angehörigen und Mitarbeiter*innen in der Sozialstiftung Köpenick in schwierigen und belastenden Situationen ein Seelsorger zur Seite. Mit diesem Angebot sollen Menschen, die nach Rat, Trost und Beistand suchen, unmittelbar in der Einrichtung Hilfe erfahren.  

In den Einrichtungen kommen unterschiedliche Menschen zusammen: Bewohner*innen, An- und Zugehörige sowie Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Bereichen. Sie alle wünschen sich, dass es ihnen gut geht. Die Sozialstiftung Köpenick erkannte den Bedarf einer seelsorgerischen Begleitung und richtete dafür eine Stelle ein.   

Seelsorge bedeutet, Menschen auf ihrem individuellen Weg zu begleiten und zu unterstützen. Dies geschieht überwiegend in Einzelgesprächen, welche vertraulich behandelt werden. Seelsorge basiert auf Vertrauen, sie wertet und bewertet nicht. Sie gibt Raum und Zeit zum Reden und Zuhören. Das kann für die Bewohner*innen des Seniorenzentrums Entlastung für einen selbst und eine Akzeptanz mit dem neuen, ungewohnten Lebensumfeld und der damit veränderten Situation bewirken. Mit Hilfe dieses Angebots können Angehörige Gewissenskonflikte und Schuldgefühle abbauen sowie Mitarbeiter*innen Krisensituationen erkennen und bewältigen.

„Wir sind froh eine feste Ansprechperson zu haben, die Zeit für ein Gespräch zu den vielfältigen Themen und Fragen, die die Menschen bei uns bewegen, hat – jemanden, der zuhört und Anteil an den Freuden und Schwierigkeiten des Lebens nimmt. Dies ist nicht nur für die psychische Gesundheit förderlich, sondern auch für die körperliche. Seelsorge wirkt sich positiv auf die einzelne Person, aber auch auf ihr Umfeld aus“, so Rainer Kleibs, Geschäftsführer der Sozialstiftung Köpenick.

Ehrenamtliche Hospizbegleiter

Erste Phase des Vorbereitungskurses 2019 beendet

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Foto: Sozialstiftung Köpenick – Hospizkurs 2019

28.03.2019, Berlin-Köpenick. Nach einer 7-wöchigen Ausbildung beendeten am 16. März dreizehn Teilnehmer*innen den Grundkurs „Sterbende begleiten lernen“ des Ambulanten Hospizdienstes Friedrichshagen der Sozialstiftung Köpenick. Die Inhalte des Grundkurses sind sehr vielfältig, unter anderem wurden den Teilnehmer*innen Grundlagen der Kommunikation und der Wahrnehmung, z.B. von der Situation Sterbender, von Gesprächen und des eigenen Umgangs mit den Themen Tod und Trauer, vermittelt.

Nach dieser intensiven Zeit der Wissensaufnahme und dem regen Austausch in der Gruppe, die im Laufe der Zeit immer mehr zusammenwächst, schließt sich nun eine Praxisphase an. Die angehenden Hospizbegleiter*innen besuchen beispielsweise Bewohner*innen in verschiedenen Pflegeeinrichtungen, so auch im Seniorenzentrum Köpenick. Parallel dazu finden Informationsabende, z.B. zu den Themen Demenz und Trauer, statt. Ab Ende August geht der Kurs in die Vertiefungsphase und findet Ende September seinen Abschluss mit einem gemeinsamen Wochenende in Alt-Buchhorst bei Grünheide.

Der erste 10-monatige Vorbereitungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiter fand 2004 statt. Seitdem ließen sich in Friedrichshagen 169 Menschen unterschiedlichen Alters und beruflichen Hintergrunds für den Einsatz im ambulanten Hospiz in Pflegeheimen, Krankenhäusern, im stationären Hospiz und in der Häuslichkeit ausbilden. Aktuell sind im Ambulanten Hospizdienst Friedrichshagen über 100 Ehrenamtliche tätig. Diese werden von vier hauptamtlichen Koordinator*innen begleitet und unterstützt.  

„Sich für Sterbende zu engagieren, ist nicht alltäglich. Oft erzeugt das Thema Sterben negative und beängstigende Gefühle. Mit dem Vorbereitungskurs und der sich anschließenden Tätigkeit will ich den Menschen nahe sein und ihnen helfen, was auch nur durch meine bloße Anwesenheit geschehen kann. Dieses Ehrenamt bereichert mein eigenes Leben, aber auch meine tägliche Arbeit“, so Steven Novello, angehender Hospizbegleiter.

Informationen zum unentgeltlichen Angebot des Ambulanten Hospizdienstes Friedrichshagen der Sozialstiftung Köpenick erhalten Sie unter den Telefonnummern 030 / 6442-513, -250, -298, per Email über hospiz@sozialstiftung-koepenick.de oder unter www.sozialstiftung-koepenick.de.

Ihr Wille zählt!

Gesundheitliche Versorgungsplanung in der letzten Lebensphase

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Foto: Sozialstiftung Köpenick

21.02.2019, Berlin-Köpenick. Zum 15. Februar 2019 richtete das Seniorenzentrum der Sozialstiftung Köpenick eine neue Beratungsstelle mit drei Koordinator*innen für ihre Bewohner*innen zur gesundheitlichen Versorgungsplanung in der letzten Lebensphase (kurz gVP) ein. Damit reagierte die Sozialstiftung auf den zunehmenden Beratungsbedarf zur medizinischen, pflegerischen, psychosozialen und seelsorgerischen Betreuung und Versorgung von Schwerstkranken sowie Menschen im höheren Lebensalter und die damit verbundene Gesetzesregelung nach § 132g SGB V. 

Laut dem Gesetz können vollstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe auf freiwilliger Basis eine gVP-Beratung anbieten. Die Finanzierung erfolgt für gesetzlich Versicherte über die Krankenkasse. Die Inanspruchnahme der gVP-Beratung ist ebenfalls freiwillig und nicht verpflichtend. 

Die gVP-Koordinator*innen des Seniorenzentrums sprechen – bezogen auf die jeweilige individuelle Situation – gemeinsam mit dem/der Bewohner*in über medizinisch-pflegerische Abläufe, das Ausmaß, die Intensität, Möglichkeiten und die Grenzen medizinischer Interventionen sowie palliativmedizinische und -pflegerische Maßnahmen in der letzten Lebensphase. Hierzu zählt beispielsweise auch die Beratung über die Möglichkeiten und Konsequenzen eines Therapieverzichts. Die Beratungsergebnisse sowie individuellen Wünsche werden, z.B. in Form von Patientenverfügungen, Vorsorge- bzw. Betreuungsvollmachten oder Notfallverfügungen, dokumentiert. In den Beratungsprozess werden An- und Zugehörige, Bevollmächtigte bzw. gesetzliche Betreuer*innen und Ärzte einbezogen.

„Die Umsetzung der Gesetzesregelung mit der Einrichtung der gVP-Beratungsstelle war für uns ein logischer Schritt. Damit haben unsere Bewohner*innen Rechtssicherheit im Hinblick auf den Umgang mit ihrem Willen zur medizinischen und pflegerischen Versorgung in der letzten Lebensphase und die Mitarbeiter*innen wissen, wie sie zu handeln haben“, so Rainer Kleibs, Geschäftsführer der Sozialstiftung Köpenick.

Jugendliche befragen Senior*innen und lernen aus ihren Erlebnissen

„Erzählen Sie uns aus Ihrem Leben!“ – Ethikunterricht mal anders

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Foto: Sozialstiftung Köpenick - Frau Weinholz-Epp und Schüler der Klasse 10a

17.01.2019, Berlin-Köpenick. Kurz vor Beginn der Weihnachtsferien besuchten zwei Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes Friedrichshagen der Sozialstiftung Köpenick zwei 10. Klassen der Wilhelm-Bölsche-Schule, um die Präsentation von Lebensgeschichten mitzuerleben.

Vorausge­gangen war die Anfrage von Seiten der Schule, ob auch im Unterrichtsjahr 2018/19 – und damit im dritten Jahr in Folge – Schüler*innen ins Seniorenzentrum Köpenick kommen und die Bewoh­ner*innen zu ihrer Biografie befragen können.

Zunächst wurden Kenntnisse über Biographiearbeit, als Möglichkeit gelebtes Leben zu würdi­gen und durch Aufschreiben prägnanter Episoden festzuhalten, vermittelt. Die 15-/16-jährigen Jugendlichen erhielten Hilfen, um Gespräche mit Menschen, die meist mehrere Generationen älter sind als sie, erfolgreich zu führen. Damit werden die nach Rahmenplan für den Ethikunter­richt in Klasse 10 durchzuführenden Themen zu Alter, Sterben und Tod praktisch vermittelbar.

Innerhalb von zwei Monaten besuchten die Schüler*innen – überwiegend in Zweiergruppen – hochaltrige Menschen der Pflegeeinrichtung in der Werlseestraße. Die älteste Interviewpartne­rin war 98 Jahre und hat die jungen Leute aufgrund ihrer guten Gesundheit und ihres Rates, die Jugend in vollen Zügen zu genießen, beeindruckt. In besonderer Weise haben die Schilderun­gen aus der Kriegs- bzw. Nachkriegszeit die Jugendlichen in ihren Bann gezogen. Damals wa­ren die, die sich erinnerten und erzählten, kaum älter als die Zuhörenden. „Solche Erlebnisse sind nachhaltig und können die Haltung der jungen Leute zu wichtigen Themen aus der deut­schen Geschichte positiv beeinflussen“, so Frau Weinholz-Epp, Ethiklehrerin der Wilhelm-Bölsche-Schule.

Für die Bewohner*innen stellen diese Besuche eine gern gesehene Abwechslung dar, denn die Neugierde wird nicht alt. Auch sie hatten ihrerseits Fragen an die „Kids“ von heute. So entstan­den Gespräche über das unterschiedliche Großwerden zu anderen Zeiten. Maurice, Klasse 10c, fasste seine Eindrücke so zusammen: „Ein sehr, sehr gutes Projekt, das unbedingt weiterge­führt werden soll, denn ich hab‘ eine Menge für mein eigenes Leben mitgenommen.“

Ruhestand nach 24 diensteifrigen Jahren

Mitbegründerin des Ambulanten Hospizdienstes Friedrichshagen übergibt den Staffelstab

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Foto: Sozialstiftung Köpenick - Lydia Willing und Doris Bandermann

Berlin-Köpenick. Am 20. Dezember 2018 verabschiedete die Sozialstiftung Köpenick in einem festlichen Rahmen die Einrichtungsleiterin des Ambulanten Hospizdienstes, Lydia Willing, in den Ruhestand. Die staatlich anerkannte Altenpflegerin arbeitete zunächst im Seniorenzentrum Köpenick. Sie baute den seit 2003 bestehenden Ambulanten Hospizdienst Friedrichshagen mit auf.

Was zunächst mit einer kleinen Projektgruppe aus Mitarbeiter*innen der Pflege und des Sozialdienstes im Seniorenzentrum Köpenick begann, ist zum nachgefragten Ort der Beratung und Unterstützung für Menschen in ihrer letzten Lebensphase geworden. Dank des überdurchschnittlichen Engagements von Lydia Willing etablierte sich der Hospizdienst in Köpenick und wurde auch in den angrenzenden Gemeinden bekannt. Es entstanden zahlreiche Kooperationen, z.B. mit dem DRK Klinikum Köpenick, dem dortigen stationären Hospiz, aber auch anderen Pflegeeinrichtungen und Kliniken. „Ich musste nicht arbeiten, ich durfte meine Kraft und mein Herz für den Hospizdienst einsetzen“, beschreibt Lydia Willing ihr Wirken.

Der erste 10-monatige Vorbereitungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiter fand 2004 statt. Seitdem ließen sich in Friedrichshagen 169 Menschen unterschiedlichen Alters und beruflichem Hintergrund für den Einsatz im ambulanten Hospiz in Pflegeheimen, Krankenhäusern, im stationären Hospiz und in der Häuslichkeit ausbilden. Aktuell sind im Ambulanten Hospizdienst Friedrichshagen 108 Ehrenamtliche tätig. „Die hohe Einsatzbereitschaft dieser Freiwilligen ist ganz wesentlich dem zugewandten und einfühlsamen Charakter von Lydia Willing zu verdanken“, so Natalija Ingendorf, Geschäftsführerin der Sozialstiftung Köpenick.

Zum 1. Januar 2019 übernimmt Doris Bandermann die Leitung des Hospizdienstes. Sie ist seit über 20 Jahren für die Sozialstiftung Köpenick tätig, anfangs als Sozialarbeiterin und seit 2013 als Koordinatorin für den Hospizdienst. „Wir freuen uns, dass Frau Bandermann diese anspruchsvolle Funktion übernimmt. Dank ihres Fachwissens und ihrer langjährigen Erfahrung haben wir damit eine geeignete Nachfolgerin von Frau Willing für den Ambulanten Hospizdienst Friedrichshagen gefunden“, so Rainer Kleibs, Geschäftsführer der Sozialstiftung Köpenick.

Vielfalt am Arbeitsplatz

Sozialstiftung Köpenick unterschreibt die Charta der Vielfalt

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Foto 1: Sozialstiftung Köpenick - Gernot Klemm

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Foto 2: Sozialstiftung Köpenick - Kuratorium

Berlin-Köpenick. Am 12. Dezember 2018 unterzeichnete Gernot Klemm, Kuratoriumsvorsitzender der Sozialstiftung sowie stellvertretender Bezirksbürgermeister, für die Sozialstiftung Köpenick die Charta der Vielfalt. Die Urkunde ist eine Selbstverpflichtung für die Förderung und Wertschätzung der Vielfalt am Arbeitsplatz.

„Als gemeinnützige Stiftung, welche sich um das Wohl unterschiedlichster pflegebedürftiger Menschen und Menschen mit Behinderungen sorgt, setzen wir uns für die Vielfalt ein. Die Unterzeichnung der Charta war für uns der logische Schritt, um unsere Absicht für ein verständnisvolles und faires Miteinander in der Belegschaft und der Gesellschaft zu zeigen“, erklärt Klemm. „Wir wollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Uns ist der wertschätzende und verantwortungsvolle Umgang mit den Mitarbeitenden und Kunden sehr wichtig – unabhängig von geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität“, sagt Rainer Kleibs, Geschäftsführer der Sozialstiftung Köpenick.

Klemm betont die Wichtigkeit der Vielfalt für Unternehmen und Organisationen im Bezirk Treptow-Köpenick: „Nie zuvor war Treptow-Köpenick so vielfältig wie jetzt. Vielfalt ist ein Gewinn und stärkt unseren Bezirk. Wir müssen sie nutzen, indem wir mit ihr arbeiten und gerechte Räume frei von Vorurteilen schaffen.“

Die Charta der Vielfalt ist eine 2006 gegründete Arbeitgeberinitiative mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel als Schirmherrin zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Die Initiative will die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt in Deutschland voranbringen. Die Charta der Vielfalt ist eine Selbstverpflichtung der Unterzeichnenden, Vielfalt und Wertschätzung in der Arbeitswelt zu fördern. Bereits 3.000 Unternehmen und Institutionen haben die Charta der Vielfalt unterzeichnet.

Tipps für angehende Heilerziehungs- und Altenpfleger*innen

Im November 2018 standen die Mitarbeiterinnen der Sozialstiftung Köpenick dem Magazin "Ausbildungskompass" Rede und Antwort.

Warum sich junge Menschen für einen Beruf in der Altenpflege entscheiden sollten und worauf es beim Vorstellungsgespräch ankommt, können Sie hier nachlesen.

Was den Beruf einer Heilerziehungspflegerin wirklich ausmacht, erzählt Ihnen unsere Kollegin hier.

Tipps für ein Bewerbungsgespräch als Heilerziehungspfleger*in gibt die Einrichtungsleiterin der Wohnheime Mentzelstraße und Ahornallee hier.

Rückblick Ortsteilgespräch vom 07.11.2018

„Mobilität in Friedrichshagen“

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Fotos: Sozialstiftung Köpenick

Veröffentlichung der Ergebnisse unter: www.mobilitaet.friedrichshagen-berlin.de.

Sie wollen etwas mitteilen oder sich einbringen? – Dann schreiben Sie eine E-Mail an: mobilitaet@friedrichshagen-berlin.de.

Heimatkiez mit den Augen der Collage-Frauen

„Friedrichshagener Impressionen“

„Friedrichshagener Impressionen – Collage e.V.“

So lautet der Titel der neuesten Ausstellung des Frauenkreativzentrums Collage e.V., zu besuchen ab dem 6. November 2018 in der Sozialstiftung Köpenick in der Werlseestraße in Friedrichshagen. Mit ihren Aquarellen und Zeichnungen vermitteln die Collage-Frauen den Betrachtern ein bewegtes und buntes Bild ihres Heimatkiezes.

Seit rund 56 Jahren bietet Collage e.V. Frauen künstlerische Betätigung gepaart mit sozialer Betreuung in Friedrichshagen an. „All unseren Arbeiten liegt die Lebenserfahrung der Vereinsfrauen zugrunde. Eigene Begabungen und Talente im Kreise Gleichgesinnter auszuprobieren, ist ein wirksames Mittel gegen Vereinsamung und gesellschaftliche Isolation“, so Helga Krause, Vereinsvorsitzende Collage e.V. „Wir freuen uns sehr, in der Sozialstiftung Köpenick, wo sich täglich Menschen – reich an Erfahrung – begegnen, einen passenden Ausstellungsort im Kiez gefunden zu haben.“

Das einmalige Projekt „Erarbeitung von Collagen mit Blinden und Sehbehinderten“ baut ebenfalls auf Erfahrungen der Collage-Frauen. Im Ehrenamt werden hier sehbehinderte Mitmenschen angeleitet, mit verschiedensten Materialien ihre Gedanken und Gefühle bildlich umzusetzen. Arbeiten aus diesem Projekt laden derzeit im Haus 1 des Seniorenzentrums zu eingehender Betrachtung ein.

Wir freuen uns über zahlreiche Besucher anlässlich der Vernissage der „Friedrichshagener Impressionen“ am Dienstag, dem 6. November 2018, ab 15.30 Uhr in der Sozialstiftung Köpenick im Foyer von Haus 2, Werlseestraße 39. Es besteht die Möglichkeit zu einer Begegnung mit den Künstlerinnen – gern auch bei einem Glas Orangensaft oder Sekt.

(Foto: Sozialstiftung Köpenick, Bild: Emilia Berger, Collage e.V.)

„Ein Kessel Rundes“ in der Werlseestraße

23. Juni 2018 - Presse-Mitteilung zum Jahresfest in der Werlseestraße

Zirkus Cabuwazi - Sozialstiftung Köpenick

Bild 2: Sozialstiftung Köpenick - Zirkus Cabuwazi

Aylin Yaren - Sozialstiftung Koepenick

Bild 3: Sozialstiftung Köpenick - Aylin Yaren

Ausstellung

20-teiliger Bilderzyklus der Künstlerin Barbara Gerasch im Zusammenwirken mit bei SpreeTakt – ABFBT Spindlersfeld tätigen Menschen mit und ohne Behinderungen

Presse-Mitteilung zur Ausstellung