Leben ist mehr
als versorgt werden
Wer versorgt wird, bleibt oft passiv. Der Alltag in der Mentzelstraße sieht anders aus. In Wohngruppen von jeweils acht Personen leben die Bewohnerinnen und Bewohner zusammen. Jeder hat ein eigenes Zimmer, nach seinem Geschmack eingerichtet. Die Gruppen verpflegen sich selbst, Einkäufe werden zusammen erledigt. Man wäscht vereint ab, sieht sich schließlich beim gemeinsamen Abendessen wieder. Zu erzählen gibt es genug, denn die meisten gehen tagsüber einer Beschäftigung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung nach.

Wer arbeitet, braucht Urlaub. In die Vorbereitung sind alle mit einbezogen. So ist es ebenfalls bei anderen Aktivitäten, ob beim Kino- oder Theaterbesuch oder auch Sportangeboten. Wer will, spannt einfach nur aus – zum Beispiel im Café »Gute Laune«, nutzt den großzügigen Garten oder geht bummeln. Etliche Gelegenheiten gibt es ganz in der Nähe.
Menschen, die Unterstützung und Orientierung benötigen, brauchen ein Netz, in dem sie sich bewegen können. Das Wohnheim Mentzelstraße hat dieses Netz. Es besteht aus den unterschiedlichsten Kooperationspartnern: Angehörigen, gesetzlichen Betreuern, Kostenträgern, Ärzten, psychiatrischen Kliniken, externen Therapeuten und Werkstätten sowie Betriebe, bei denen die Bewohner und Bewohnerinnen arbeiten.
